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Stoppen Sie den Agrar-Deal!

Diese Woche haben es die europäischen Staats- und Regierungschef*innen eilig, ein Agrar-Abkommen abzuschließen, das für kleine landwirtschaftliche Betriebe, für Vögel, Bienen und für unsere Gesundheit eine Hiobsbotschaft ist. Denn was sich “Gemeinsame Agrarpolitik” (GAP) nennt, setzt weiter auf die Finanzierung von Massenproduktion.

 

Europäische Politiker*innen planen, ein Todesurteil für die Natur zu unterzeichnen. Die letzten Verhandlungen über das große Landwirtschaftspaket laufen. Umweltschädigende Agrarkonzerne würden für die kommenden Jahre Milliarden erhalten.

 

 

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kann immer noch eine bessere Agrarpolitik für Europa vorschlagen:

 

  1. den Übergang zu einer agrarökologischen Landwirtschaft fördern: Landwirt*innen sollen dabei unterstützt werden, gesunde Lebensmittel zu produzieren, das Wohlergehen der Nutztiere sicherzustellen und gleichzeitig unsere Umwelt zu hegen. Mehr als die Hälfte der Zuschüsse in die Landwirtschaft soll für den Schutz von Natur, biologischer Vielfalt und Klima ausgegeben werden.
  2. schädliche Subventionen einstellen: Alle direkt schädlichen Subventionen, wie z.B. Gelder für Massentierhaltung oder verschwenderische Bewässerung, sollen eingestellt werden. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass bereits gewährte Subventionen an ökologische und soziale Bedingungen geknüpft sind, wie etwa: Reduktion der Bodenerosion, Ausweisung von Rückzugsräumen für Tiere und Schutzgebiete für Pflanzen, Einhaltung der Rechte von Beschäftigten in den Betrieben.
  3. die GAP an klare Ziele binden: Es braucht z.B. klare Festlegungen, in welchen Schritten der Ausstoß von Treibhausgasen und der Einsatz von Pestiziden reduziert wird. So muss sichergestellt werden, dass alle EU-Mitgliedsländer und alle Landwirt*innen einen fairen Beitrag zu den Veränderungen, die zur Bewältigung der aktuellen globalen Krisen erforderlich sind, leisten.

Unter https://act.wemove.eu/campaigns/agrar-deal-stoppen läuft weiterhin die Petition gegen den Agrar-Deal GAP.