Braunbrustigel (Erinaceus europaeus)
Braunbrustigel (Erinaceus europaeus)

 

Die meisten hier genannten Stationen oder Pflegestellen betreiben die Wildtierpflege ehrenamtlich sowie auf eigene Kosten und sie haben oft nur begrenzte Aufnahmekapazitäten. Die Stationen sind übrigens keinerseits verpflichtet Hilfe zu leisten, können Ihnen aber unter Umständen wichtige Tipps geben.

Hilfe für

Verein / Ort

Name Telefon-Nummer

e-Mail-Adressse

Homepage

Amphibien

NABUMönchengladbach

R.Seidel 02161/551363 www.nabu-mg.de

Eichhörnchen und Rehe

V.Rokowski 02161/54761  

Entenvögel

Mönchengladbach

M.Fiege 02161/5613930  

Greifvogelhilfe

Auch Eisvogelpflege und Meldungen für Ringe und Flügelmarken

S.Urbaniak 0162/6485785

www.greifvogelhilfe.de

 Greifvogelpflegestation

 T. Henkens

 02456/4415

0177/9582788

Henkens.thomas@gmx.de

www.nabu-selfkant.de

Hornissen

NABU Willich

H.Abraham 0163/3240148  

Tierrefugium Wegberg e.V.

  0157-85 992 996 kontakt@tier-refugium.de

Verein Wildvogelrettung

 

ACHTUNG POSTANSCHRIFT Winandsdelle 25

41063 Mönchengladbach

 

 Allgemeine Telefonnummer:

0177-86 67 177

 Frau Forg (Singvogel- , Schwalben-, Mauersegler- und Eisvogelspezialistin)

 0172-29 37 200

Besuch/ Abgabe nur mit Terminabsprache!

 

Kamphausenerstr. 10

Odenkirchen

-

Bei diesen Websites für Wildvogelhilfe finden Sie keinen Ansprechpartner, sondern Tipps zur Selbsthilfe bzw. Möglichkeiten zur Informationenaustausch.

www.wildvogelhilfe.org

http://www.vogel-portal.de/forum/


Was macht der NABU Mönchengladbach nicht?

Wir kriegen im Sommer leider viele Anrufe über Wildbienen-, Wespen- und Hornissennnester. Wir dürfen aus rechtlichen Gründen keine Insektennester entfernen. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die Untere Naturschutzbehörde oder an einen Kammerjäger.

Eine Umsiedlung des Volkes sollte stets vor einer Vernichtung stehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Unter Naturschutz  

 

Wespen- und Hornissennest entfernen: Wann es erlaubt ist und was es kostet

 

06.07.2016, 12:15 Uhr | rk (CF), ar, ji

Eine Umsiedlung des Volkes sollte stets vor einer Vernichtung stehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

Wespen und Hornissen sind im Allgemeinen friedliche und nützliche Insekten, können dem Menschen aber auch zur Last fallen. Möchten Sie ein Wespennest beseitigen, sollten Sie sich vorab über erlaubte Maßnahmen und anfallende Kosten informieren.

 

Wie Sie erkennen, um welche Art Insektennest es sich handelt

 

Ob Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln – sie alle sind staatenbildende Fluginsekten. Die fliegenden Tierchen sind meist harmlos und sogar nützlich. Sie stehen größtenteils unter Artenschutz und Ihre Nester dürfen nicht entfernt werden. Ausnahmen bilden die Wespenarten Gemeine und Deutsche Wespe.

 

Wespen unterscheiden sich äußerlich recht stark von Bienen, Hummeln und anderen Verwandten. Ihr Körper ist schwarz-gelb gestreift und läuft in der Mitte schmal zu, die typische Wespentaille. Auch ihre Nester unterscheiden sich von den Behausungen anderer Insekten. Wespen nisten an dunklen, geschützten Orten und die Konsistenz des Nests wirkt wie Altpapier. Die Farbe hilft bei der Zuordnung: Grau ist das Nest der Deutschen Wespe, hellbeige das der Gemeinen Wespe.

 

Zum Vergleich: Bei einem Hornissen- oder Bienennest, sind die Waben, in denen Pollen und Honig gelagert werden, auch von außen deutlich erkennbar. Hummeln hingegen haben Ihre Nester eher in Bodennähe und nisten nicht in der Nähe von Häusern.

 

 

Wespen- oder Hornissennest beseitigen – wirklich notwendig?

 

Ohne triftigen Grund dürfen Wespen - wie alle wilden Tiere -  laut Paragraph 39 Absatz 14 des Bundesnaturschutzgesetzes nicht in ihrer Entwicklung gestört werden, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärt. Bevor Sie ein Wespennest beseitigen lassen, sollten Sie im Sinne des Naturschutzes abwägen, ob es wirklich notwendig ist. Gleiches gilt für ein Bienen- oder Hornissennest.

 

Hornissen sind laut Bundesartenschutzverordnung sogar noch stärker geschützt als die meisten Wespenarten. Laut Paragraph 10 Absatz 2 der Bundesartenschutzverordnung kann die Zerstörung eines Hornissennestes bis zu 50.000 € Geldstrafe kosten.

 

Bevor Sie entsprechende Maßnahmen ergreifen, bedenken Sie: Alle hier heimischen Wespenarten stechen nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Richtiges Verhalten in der Nähe eines Nestes verhindert in der Regel Schwierigkeiten mit den Tieren. Der Naturschutzbund (NABU) empfiehlt eine Distanz von zwei bis drei Metern zum Nest. Solange Sie die Flugbahn der Wespen nicht versperren, fühlen sich diese auch nicht bedroht.

 

 

Wenn das Nest weg muss: Ansprechpartner und Maßnahmen

 

In einigen Fällen ist es jedoch notwendig, dass Sie ein hausnahes Hornissennest oder Wespennest beseitigen lassen – zum Beispiel dann, wenn Sie einen Allergiker in der Familie haben. Grundsätzlich gilt: Nur ein Experte darf entscheiden, ob ein Wespen- oder Hornissennest beseitigt werden darf. Am besten melden Sie sich bei der zuständigen Stadtverwaltung, die Ihnen in der Regel weiterhelfen kann. Hin und wieder hilft auch die örtliche Feuerwehr bei der Beseitigung. Kammerjäger sind ebenfalls für Wespen zuständig. Sie verfügen über die richtige Ausrüstung und Erfahrung.

 

Versuchen Sie niemals selbst ein Wespennest zu entfernen! Ohne geeignete Schutzkleidung und ausreichendes Expertenwissen, kann das gefährlich werden und die Strafe dafür teuer sein. Lassen Sie auch die Finger von Wespenschaum. Dieser macht die Tiere aggressiv und lässt sie qualvoll verenden. Von der Nutzung wird daher dringend abgeraten.

 

 

Kosten können unterschiedlich ausfallen

 

Wer ein Wespennest entfernen lassen möchte, muss normalerweise mit Kosten zwischen 50 und 150 Euro rechnen. Diese variieren je nach Größe und Erreichbarkeit des Nestes. Während ein großes Nest weitaus mehr Arbeit macht, sind kleine Nester normalerweise schnell und kostengünstig entfernt. Sollte sich das Wespennest an einer schwer zugänglichen Stelle befinden, kann dies höhere Kosten zur Folge haben.

 

In einigen Fällen müssen die Kosten für die Beseitigung des Wespennests vom Vermieter getragen werden. Dieser Anspruch besteht allerdings nur, wenn Sie durch das Nest erheblich beeinträchtigt oder gesundheitlich gefährdet werden. Diese Beeinträchtigung ist nicht gegeben, wenn das Wespennest zu weit vom Haus entfernt oder wenn es verlassen ist.

 

 

Alternative: Wespen- oder Hornissennest umsiedeln lassen

 

Eine sachkundige Vernichtung des Insektenvolkes ist nur in den seltensten Fällen nötig – Umsiedlung sollte stets vor Vernichtung stehen. Umweltschutzorganisationen und Imker bieten die tierfreundliche und oft auch kostengünstigere Alternative an. Dabei werden die Arbeiterinnen mit einem speziellen Sauger eingefangen und das Nest möglichst vorsichtig geborgen. Der neue Standort des Nests muss dann mindestens vier Kilometer entfernt sein. Je nach Größe und Lage des Wespennest variieren auch bei der Umsiedelung die Kosten. Selten ist die Maßnahme jedoch teurer als 100 Euro, wie Brigitte Martin, Wespenberaterin beim BUND in Darmstadt gegenüber "zuhause.de" erläutert. 

 

Noch besser ist es, wenn ein ungern gesehenes Nest so umgestaltet wird, dass die Tiere Sie nicht mehr stören. Der BUND rät: Sperren Sie einen Teil des Gartens ab, lassen Sie den Experten das Einflugloch verlegen oder den An- und Abflug zum Nest umlenken. Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Wespen immer nur ein paar Monate in ihrem Nest leben.

 

 

Quelle: https://www.t-online.de/leben/familie/id_69641042/wespennest-entfernen-was-es-kostet-und-wann-es-erlaubt-ist.html