Stellungnahmen

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Stellungnahme zur Renaturierung bzw. Rückbau ehem. Spielplatz Wetschewell / Jürgen Braun
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach plant im Rahmen einer
Kompensationsmaßnahme die Renaturierung des Kinderspielplatzes Wetschewell in Wetschewell,
Mönchengladbach. Die Renaturierung ist eine dem Bebauungsplan BP 709/S – Regiopark
(Gewerbegebiet Mönchengladbach/Jüchen) zugeordnete externe Kompensationsmaßnahme.
Stellungnahme zur Renaturierung bzw. Rückbau ehem. Spielplatz Wetschewell

Generell ist es zu begrüßen, dass der belastete Boden entfernt wird und die Fläche eine
ökologische Aufwertung erfährt sowie eine Auenfläche entsteht mit natürlicher
Vegetationsentwicklung.
Stellungnahme NABU MG_RenaturierungRückb
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Stellungnahme NABU-MG-UVU A52 - A61 / Jürgen Braun
Autobahnausbau

Generelle Anmerkungen zum Ausbau der A61/A52

Generell ist der 6 spurige Ausbau der A61/A52 im Hinblick auf die zunehmende Entwicklung
der Städte, den PKW und LKW-Verkehr zu reduzieren, nicht vertretbar. Die meisten Städte
ändern Ihre Verkehrsstrategie dahingehend mehr Raum für Fahrräder und Bussen zu
realisieren.
Der Ausbau der A61/A52 ist hierzu eine widersprüchliche Entwicklung und „rückwärtsgewandt“!
Auch im Hinblick auf Lärm, Emissionswerte und Naturzerstörung ist dieser Ausbau nicht akzeptabel.

Eine zukunftsorientierte und klimaschonende Verkehrspolitik ist der Ausbau der ÖPNV
Infrastruktur. Die budgetierten Gelder für den Autobahnausbau sollten dafür verwendet
werden; d.h. bessere Trassen für den Schienennahverkehr, kurze Intervallzeiten für die Sund
Regionalbahn, Neuanschaffungen von Schienenfahrzeugen, Behindertengerechter
Ausbau der Bahnhöfe…usw.

Nur mit diesen Maßnahmen kommen wir den Klimazielen näher, die Städte erfahren eine
Red
Stellungnahme_NABU-MG-UVU A52-A61-1-1.pd
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Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der 110-kVHochspannungsleitung zwischen der UA Dülken (Stadt Viersen) und dem Punkt Speick-West (Stadt Mönchengladbach) hier: Stellungnahme des NABU MG
Zu Ihrer geplanten „Ertüchtigung“ der oben aufgeführten
Hochspannungsleitung gebe ich folgende Stellungnahme ab und
mache Einwendungen geltend:
Die bisherigen Leitungsmaste sollen nach Aktenlage durch
neue, höhere Maste ersetzt werden. Da Strommaste von
Greif- und anderen Großvögeln (z.B. Bussard, Uhu, Reiher,
Storch) gerne als Ansitz bzw. Ruhepunkt angenommen
werden, sollten die neuen Maste mit Schutzvorrichtungen an
den Leitungsdrähten versehen werden, damit die Vögel
nicht durch Stromschläge getötet werden. Ich verweise
insofern auf diesbezügliche Techniken in der Schweiz und
Österreich.
Stellungnahme Planfeststellungsverfahren
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Einwendung gegen den Antrag der RWE Power AG auf „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Entnahme und Ableitung von Grundwasser für Entwässerung des Tagebaus Hambach 2020-20
Stellungnahme Einwendung Antrag RWE Powe
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Der NABU schließt sich der Ihrer Behörde bereits übersandten nachfolgend zitierten Stellungnahme von Herrn Karl Sasserath, Mönchengladbach, an: [...]Beginn Zitat: dem o. a. von Ihrer Behörde mit Datum vom 14.06.19 bekanntgemachten Antrag widerspreche ich. Der Antrag der RWE Power AG ist in Gänze abzulehnen. Die von der Bundesregierung eingesetzte „Kommission Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ [...] hat mit Datum vom 30.01.19 einen mit 27:1 Stimmen der Mitglieder getragenen Beschluss vorgelegt, der einen Pfad zur Beendigung der Kohleverstromung in Deutschland beschreibt. Dieses Ergebnis bedeutet unzweifelhaft erhebliche und sehr grundsätzliche Veränderungen gegenüber den bisherigen Planungen beim Braunkohletagebau Hambach. So erklärt die Kommission die Erhaltung des Hambacher Waldes ausdrücklich für „wünschenswert“.

 

Notwendige und kurzfristig zu erfolgende Kraftwerksstillegungen zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele werden ganz überwiegend an den Standorten erfolgen, die vom Tagebau Hambach mit Braunkohle versorgt werden. Sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung NRW haben mehrfach, auch durch die Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten, erklärt, dass sie eine 1:1-Umsetzung des Ergebnisses der Kohlekommission anstreben. Insofern sollte eigentlich klar sein, dass durch den laufenden Abbau und die dazugehörigen Maßnahmen im Vorfeld [...] sowie durch neue Genehmigungen keine weiteren Fakten und Rechte für den Bergbautreibenden geschaffen werden, die dem Ergebnis der Kohlekommission zuwiderlaufen könnten.

 

Dies tut der vorliegende Antrag der RWE Power AG aber explizit. Der Erläuterungsbericht des Antrags der RWE Power AG hebt, wie ab Seite 15 unzweifelhaft nachzulesen ist, auf eine Fortsetzung des Tagebaus Hambach wie bis dato geplant ab. Von einem vorzeitigen Ende, wie es sich aus dem Ergebnis der Kohlekommission ergibt, ist dort nichts zu lesen. Die im Antrag beschriebenen Sümpfungsmaßnahmen haben katastrophale Auswirkungen auf das natürliche Grund- und Oberflächenwassergefüge in der gesamten, weit über die unmittelbare Tagebaubereich hinausgehende Region. Im Falle der Bewilligung des Antrags erhält die RWE Power AG Rechte, die die Natur in erheblichem Maße schädigen, den politischen Zielen widersprechen und für die Energieversorgung überhaupt nicht erforderlich sind. Im Falle der vorzeitigen und baldigen Einstellung der Kohleförderung im Tagebau Hambach müssen selbstverständlich auch noch weitere wasserwirtschaftliche Maßnahmen über einen längeren Zeitraum erfolgen, um die erheblichen Alt- und Ewigkeitslasten des Tagebaus wenigstens in Grenzen zu halten. [...] Ende Zitat.