Willkommen beim NABU Mönchengladbach

Für Mensch und Natur


Der Abgrund, der mal Heimat war

Die Wanderausstellung von Greenpeace zu Gast in NRW

 

Im Rheinland werden im Jahre 2020 noch immer Dörfer zerstört, damit RWE die darunter liegende Braunkohle abbauen kann. Und das obwohl Studien aufzeigen, dass die Kohle unter den Dörfern energiepolitisch gar nicht notwendig ist. Die Fotografin Jordis Schlösser hat 2002 und 2019 in den Dörfern fotografiert und die Stimmung von vor Ort eingefangen. Ihre Bilder sind wunderschön, melancholisch und eindrücklich. Vom 8. bis zum 10. Oktober 2020 ist die Ausstellung noch einmal in Nordrhein-Westfalen unterwegs.


GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG BUND NRW | LNU NRW | NABU NRW | 03. September 2020

Strukturwandel im ehemaligen Braunkohlenrevier: Naturschutzverbände kritisieren falsche Weichenstellungen

BUND, LNU und NABU fordern eine ökologisch nachhaltige Regionalentwicklung

Düsseldorf - Auf heftige Kritik der NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) sowie Naturschutzbund Deutschland (NABU) stößt der Entwurf der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) für ein Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP 1.0) zum Strukturwandel im Rheinischen Revier.

 

Zwar gebe es auch aus Sicht des Naturschutzes einige gute Ansätze in dem Konzept. Summa summarum sollen aber die alten Strukturen gefestigt, wirklich nachhaltige Projekte ausgebremst und Beteiligungsrechte ausgehöhlt werden.. Damit werde die Planung dem eigenen Anspruch, eine zukunftsweisende Modellregion im Rheinischen Revier zu entwickeln bisher nicht gerecht. [...]

 

Die Verbände kritisierten insbesondere den Ansatz, die Region zu einer Modellregion für alle möglichen Wirtschafts- und Industriezweige zu machen.

 

NABU NRW: Dr. Heide Naderer, Vorsitzende, T 0211-15925141, Heide.Naderer@NABU-NRW.de

BUND NRW: Holger Sticht, Vorsitzender, T. 0152 / 34 28 95 94, holger.sticht@bund.net

LNU NRW: Mark vom Hofe, Vorsitzender, T 02204 / 810 878, vom_hofe@t-online.de

 

Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

 


Statement in der Rheinischen Post 28.08.2020

Kurt Sasserath NABU MG

 

Um den Anforderungen des Klima- und Naturschutzes gerechter zu werden und einer Bedrohung der Wasserversorgung entgegen zu wirken, halten wir es für geboten, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, die Energieversorgung durch Braunkohle und den Flächenverbrauch zu beenden. Die Förderung einer regionalen, ökologischen Landwirtschaft könnte mit der Umsetzung des Landschaftsplanes kombiniert und dieser zu einem Verbundsystem mit den Nachbargemeinden erweitert werden. Alle Pflegearbeiten der mags sollten auf ein ökologisch sinnvolles Maß reduziert werden.

 

Für den vollständigen Artikel siehe unten.

 


Volksinitiative Artenvielfalt NRW gestartet

 BUND, LNU und NABU geben den Startschuss. Foto: Bernd Schaller

 

23. Juli 2020 – Insekten retten, Artenschwund stoppen“ – NRW-Naturschutzverbände starten Volksinitiative Artenvielfalt Düsseldorf

 

Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben die drei großen NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) heute den Startschuss für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt gegeben. Unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ sollen in den nächsten Monaten mindestens 66.000 Unterschriften gesammelt werden. Dann muss sich der NRW-Landtag mit der Volksinitiative beschäftigen. In acht zentralen Handlungsfeldern fordern die Naturschützer einen deutlichen Politikwechsel. Vor dem Düsseldorfer Landtag starteten BUND, LNU und NABU die Volksinitiative Artenvielfalt NRW und sammelten erste Unterschriften.

 

„Wir wollen mit der Volksinitiative ein eindeutiges Signal für mehr Artenvielfalt auf dem Land und in unseren Städten geben“, sagte die NABU-Landesvorsitzende Dr. Heide Naderer zum Auftakt. „Dabei appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit ihrer Unterschrift für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen einzusetzen und so ein deutliches Signal für notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt an die Landesregierung zu senden.“


Unsere Welt neu denken

Die weltweite Zerstörung der Umwelt durch Landschaftszerstörung, Vergiftung und Vermüllung etc. ist die Folge der mittlerweile globalisierten neoliberalen Wirtschaftssysteme. Der Erhalt und die Förderung der Natur sind dagegen originäre Aufgaben des NABU Deutschland.
Die Autorin Prof. Dr. Maja Göpel hat mit ihrem aktuellen Buch „Unsere Welt neu denken“ zum Thema Neoliberalismus und Zerstörung der Welt einen Bestseller geschrieben [...]
Das Buch von Maja Göpel ist lesenswert. Insbesondere über  ihre Lösungsansätze sollte nachgedacht werden.
Soviel sei verraten: Wir vom NABU sind da schon auf der richtigen Spur.


Wegzerstörung im Buchholzer Wald

Der historische 7-Wege-Punkt im Herzen des Buchholzer Waldes, in der Nähe einer „Buchenkathedrale“, ist auf 6 Wege reduziert worden. Die MAGs argumentiert mit der Reduzierung ihrer Pflegekosten, dabei war es in den letzten 100 Jahren nicht notwendig, diesen Weg in irgendeiner Weise zu „pflegen“. Der Boden wurde aufgerissen, mehrere Bäumchen und Sträucher während der Brutzeit gefällt.

Nach Regenfällen enstand auf diesem Weg eine ökologisch interessante und im Zuge der Klimaveränderung wichtige Vernässung. Schon aus diesem Grunde empfiehlt sich die Wiederherstellung des altbekannten Zustandes.

Fotos: Siebenwegepunkt Juli 2020, Caroline Dormans

Foto: Der Siebenwegenpunkt nach einem Regenfall in März 2020


Sechsspurig in die Sackgasse

Auch Ihr Haus könnte betroffen sein




Dorfspaziergänge 2020


Aktion Kirche im Dorf lassen


Ein Ausstieg, der kein Ausstieg ist – Die Zerstörungen des Klimas und der Landschaft gehen ungebremst weiter

Eigenversorung fragen

In Zeiten der Klimakrise klingt es wie ein schlechter Scherz, es ist aber bittere Realität: Wer mit einer Solaranlage auf dem Dach oder Grundstück Energie vor Ort produziert, wird in vielen Fällen finanziell durch die Zahlung der sogenannten EEG-Umlage belastet. Viele Bürger*innen kämpfen schon seit Jahren gegen diese sogenannte „Sonnensteuer“.


Die Zeit drängt


Boykottiert Bolsonaro!

Siehe:

"Internetpetitionen Naturschutz Organisationen". Siehe auch Artikel "Corona und die Bäume".


Folgen der Coronakrise bekämpfen – aber Natur und Umwelt dabei vergessen?

Folgen der Coronakrise bekämpfen – aber Natur und Umwelt ? -NABU bewertet Konjunkturpaket der Bundesregierung



Bürger fragen Politiker

Kommunalwahl 2020

Bürger haben Politiker befragt. Wissen Sie schon was Sie wählen möchten? Besuchen Sie die Webseite der Bürgerinitiative Mönchengladbach. Viele Themen sind angesprochen worden: Parteien und OB-Kandidaten haben geantwortet.


Naturschutz/Gehölzpflege

 

Landesdüngeverordnung NRW schwächt Gesundheits- und Umweltschutz

 

NABU NRW fordert eine Abkehr von der Massentierhaltung

 

___________________________________________________________________

 

 

Düsseldorf – Ohne notwendige, bundeseinheitliche Regelungen abzuwarten, hat das Land NRW am 23. März eine neue Landesdüngeverordnung im Landeskabinett verabschiedet, die heute in Kraft getreten ist: „NRW schreitet damit voran, für die intensive Landwirtschaft günstige, nicht aber für das Grundwasser und eine gesunde Umwelt in NRW notwendige Regelungen festzuzurren“, kritisiert Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU NRW.


Hambi KANN bleiben -und die Dörfer auch!

Bericht von Michael Zobel (Februar 2020):
"Die Zerstörung von Heimat geht weiter, noch am letzen Tag im Februar hat RWE weitere Bäume im Ort gefällt und Gärten verwüstet, man möchte offensichtlich auch noch die letzten Bewohner vertreiben.
RWE veröffentlicht Pläne, wie um den Hambi herum gebaggert werden soll. Angeblich, um Abraum für die Sicherung der Böschungen zu gewinnen...   gehts noch? Stoppt die Bagger, kein Quadratmeter Land darf mehr geopfert werden, auf der Sophienhöhe liegt mehr als genug Material...
Das Institut für Wirtschaftsforschung stellt fest: Ergebnis vom Kohlekompromiss - Der Hambacher Wald und alle Dörfer können erhalten bleiben."
Hier das Gutachten:

Mailing: Alledoerferbleiben-rheinland@lists.posteo.de


" Klimawandel? Ach, hör doch auf!"                       Wir räumen mit Klimamythen auf

Klimamythen? Menschen, die den Klimawandel einfach leugnen? Sollte es eigentlich gar nicht geben. Aber ziemlich hartnäckig behaupten sich Unwahrheiten, Halbwahrheiten und simple Lügen in den Diskussionen um die Klimakrise. Ein paar Beispiele: Das ist alles nur Panikmache! Wir haben gar keinen Einfluss auf die Erderhitzung. Oder: Früher war's noch viel wärmer als heute. Mit diesen Klimamythen räumen wir nun auf.
Der Bundestag hat das Klimaschutzgesetz beschlossen. Aber das Gesetz reicht hinten und vorne nicht aus – und unsere Ziele werden wir mit diesem „Klima-Päckchen“ nicht erreichen. Das ist enttäuschend und macht uns angesichts der dramatischen Entwicklung bei Klimawandel und Artensterben wütend.


Geht Konsum auch ohne Müll?


 

Freitag für die Zukunft oder Fridays for Future

 

Die Jugend ist uneigennützig im Denken und Fühlen und denkt und fühlt deshalb die Wahrheit am tiefsten.

Heinrich Heine

 

Man muß jung sein, um große Dinge zu tun.

Goethe im Gespräch mit Eckermann, März 1828

 

“Unser Haus brennt… Ich will nicht, dass ihr Hoffnung habt. Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. Und dann will ich, dass ihr handelt.”

Greta Thunberg, Mai 2019

 

Mit süffisantem Lächeln versuchte Ministerpräsident Laschet die folgende Beschwichtigung:

 „Wir müssen besser darin werden, den jungen Menschen zu erklären, warum das mit dem Klimaschutz nicht so schnell geht.“

Nicht nur jungen Menschen drängt sich die Frage auf, warum die so Redenden Jahrzehnte verstreichen ließen, ohne Ihre Verantwortung in die  handelnde Tat umzusetzen.

Die Politik hätte nach dem Erscheinen des ersten Berichts des Club of Rome (1972) den ökologischen Umbau der Wirtschaft auf den Weg bringen müssen. So mancher Wald würde heute noch wachsen und viele Menschen hätten in ihren traditionellen Berufen weiterhin ihr Auskommen gefunden. Geschehen ist nichts, nur leere Worte folgten.

 

Fridays for Future hat recht: die Politik muss schneller und besser werden.

 


Download
Steinbrecher 2020
Steinbrecher2020_int.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.1 MB