NABU MÖNCHENGLADBACH

 

Willkommen beim NABU Mönchengladbach

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.  Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

NABU-PRESSEMITTEILUNG| NR 88/17 | 07.12.2018

 

NABU empfiehlt Weihnachtsbäume ohne Chemie

 Auf Ökolabel und kurze Transportwege achten ________________________________________________________________

Düsseldorf – Die Adventszeit hat begonnen und damit auch die Jagd auf den schönsten Weihnachtsbaum für zu Hause. Mehr als 25 Millionen davon schmücken zur Weihnachtszeit deutsche Wohnzimmer. Aus ökologischer Sicht stört weniger die schiere Masse der Bäume, sondern deren giftiges Vorleben. Der leider immer noch massive Einsatz von Düngern und Pestiziden in diesen Monokulturen belastet nicht nur den Boden und das Grundwasser, sondern auch die Menschen. Der NABU empfiehlt deshalb den Kauf von Fichten, Kiefern oder Tannen aus Durchforstung oder ökologisch wirtschaftenden Weihnachtsbaumkulturen.

 

Dabei sollte man darauf achten, dass die Bäume mit dem FSC-Siegel oder den Labeln der ökologischen Anbauverbände gekennzeichnet sind. Denn das garantiert, dass die zur Neupflanzung vorgesehenen Flächen für Weihnachtsbaumkulturen, nicht mit Herbiziden kahlgespritzt, sondern mechanisch von Aufwuchs befreit werden. Auch später werden Konkurrenzpflanzen nicht durch Pestizide kleingehalten. Stattdessen werden beispielsweise Shropshire-Schafe als Rasenmäher eingesetzt. Weil im Biolandbau keine Pestizide eingesetzt werden, werden auch die nützlichen Insekten geschont, die in der Lage sind, einem Schädlingsbefall wirksam etwas entgegenzusetzen. Totalverluste wie in konventionellen Baumschonungen gibt es daher im Ökoanbau nicht. Zu guter Letzt bleibt dem Käufer eine mögliche Belastung der Raumluft durch ausgedünstete Pestizide während der Weihnachtszeit erspart.

 

Die steigende Nachfrage nach ökologisch produzierten Weihnachtsbäumen schlägt sich mittlerweile auch in einem deutlich steigenden Angebot nieder. Die von Robin Wood jährlich aktualisierte Liste für den Erwerb von Öko-Weihnachtsbäumen weist zurzeit 104 Bezugsquellen für Nordrhein-Westfalen aus. Fündig wird man beispielsweise in Aachen, Bielefeld, Bonn, Duisburg, Dortmund, Köln, Münster, Kaarst bei Neuss, in Ennepetal, Oberbergischer Kreis und natürlich im Sauerland.

 

Neben den großen ökologisch wirtschaftenden Weihnachtsbaumbetrieben, die zahlreiche Verkaufsstellen beliefern, produzieren manche Biohöfe auch direkt kleinere Mengen Weihnachtsbäume nach ökologischen Gesichtspunkten. Alternativ bietet sich der Erwerb eines Baumes von forstlichen Sonderstandorten wie z.B. von Hochspannungstrassen sowie aus Durchforstung an. Ob es entsprechende Angebote in der Region gibt, erfährt man beim zuständigen Forstamt.

 

Statt jedes Jahr einen neuen Baum zu kaufen, lässt sich auch einer mit Wurzelballen erwerben. Bevor der zukünftige Christbaum von der Terrasse oder dem Balkon für die Feiertage ins warme Wohnzimmer umzieht, sollte er sich in Keller oder Garage akklimatisieren, damit er den Besuch im Warmen gut übersteht. Wer zudem regelmäßig gießt, den Baum hell und nicht direkt neben der Heizung aufstellt erhöht die Überlebenschancen. Auch sollte der Ausflug ins Warme nur von kurzer Dauer sein, damit der Baum nicht mitten im Winter frisch austreibt. Nach den Feiertagen braucht der Weihnachtsbaum einen kühlen, hellen und frostfreien Standort, bis er nach der Frostphase im Frühjahr wieder ins Freie oder in die Erde gepflanzt werden kann.

 

Keine Alternative ist der Plastikweihnachtsbaum. Oft ist deren „Halbwertzeit“ nur kurz. Schon nach wenigen Jahren Benutzung werden sie unansehnlich geworden als Müll entsorgt und landen bestenfalls in der Müllverbrennungsanlage. Außerdem kommen die meisten Plastikweihnachtsbäume aus Fernost und haben dementsprechend lange Transportwege hinter sich. Fazit: Echte Verschwendung wertvoller Ressourcen und Belastung der Umwelt und des Klimas bei der Produktion und durch lange Transportwege.

 

Die vollständige Liste der Anbieter ökologisch produzierter Weihnachtsbäume gibt es hier: www.nabu-nrw.de  oder direkt bei Robin Wood.

 

Für Rückfragen:  Heinz Kowalski, stellv. Vorsitzender NABU NRW

 

mobil: 160-8856396

 

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

 

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

 

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de 

 

 

 

Neugierig geworden?

 

Siehe Nachrichten vom NABU.


 

Hambacher Forst

 

Der Hambacher Forst ist der einzige Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen Mischwald, den es gibt in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist entstanden kurz nach der Eiszeit und ist 12,000 Jahr alt.

Auch im Sommer gibt der Rest des Waldes einen Eindruck, wie schön der intakte Wald mal gewesen sein muss.

 Gerade ´Hambi´ braucht viel Regenwasser, weil Braunkohletagebau Garzweiler das Grundwasser wegpumpt.

Pflanzen, Bäume und Tiere im Kampf um das Überleben. Viele (Natur-)Organisationen möchten den letzten Rest des Hambacher Waldes erhalten. Helfen Sie mit?

 

Geplant: Weitere Waldspaziergänge: Am  9. Dezember 2018

 

Wir freuen uns, Euch am Hambacher Wald mit festem Schuhwerk begrüßen zu dürfen. Sitzunterlage und Geschirr fürs Picknick nicht vergessen. Bei Buir [...] werden Euch liebe Menschen freudig erwarten und den Weg weisen. S-Bahn Haltestelle: Buir, von dort fährt ein Shuttlebus. Veranstalter: Michael Zobel und Eva Töller + Bündnis gegen Braunkohle + Initiative Buirer für Buir. [...] . Nähere Infos gibt es unter info@zobel-natur.de.


Ihre und Eure
Antje sowie Eva, Michael und Todde

 

     Wegbeschreibung zur Hambacher Wald Wanderung

 

 Aus Richtung Mönchengladbach:

 

-A61 Richtung Koblenz;

 

-Ausfahrt 18 Bergheim-Niederaußen

 

-Ende Abfahrt LINKS auf B477/ B55 (Richtung Etzweiler, Angelsdorf);

 

-1. KREUZUNG RECHTS= B477 (Richtung GROUVEN, Widdendorf)

 

-1. LINKS;

 

-1. Kreuzung gerade aus;

 

-1. Kreisverkehr gerade aus;

 

-Ampel gerade aus;

 

-2. Kreuzung mit Romerstraße gerade aus;

 

-3. Kreuzung mit Horremerstraße L277 gerade aus;

 

ACHTUNG: Es kommt auf der Landstraße rechts eine Abfahrt: Das Schild mit ´Manheim´war bei der vorigen Fahrt vorhanden;

 

-Sie kommen an Haus Bochheim vorbei;

 

-Jetzt fahren Sie immer die Straße nach, Sie kommen an Manheim vorbei;

 

-Beim Schild ´Buir´ RECHTS;

 

-Landstraße folgen bis zum Ende (za. 4 Km);

 

-Auf der linken Seite verläuft die Bahn, später werden Sie da eine Malzfabrik mit dem Aufschrift ´Malzfabrik BUIR´ sehen.

 

-Jetzt RECHTS abbiegen;

 

-Direkt LINKS abbiegen Richtung Merzenich/ Morschenich. Nicht weit von hier ist ein Feldweg, Richtung Kieswerk Kollas. Es stehen immer freundlichr Leute da, die Euch sagen können, wo Parkplätze sind.

 

 *Gute Reise und auf Wiedersehen! 

 

Hambacher Forst Frühling 2018


Der Vogel des Jahres 2018  Star (Sturnus Vulgaris)