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Natur in Mönchengladbach
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Foto: U.Uhlig

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PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW | NR 30/18 | 17. Mai 2018
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NABU sucht Helfer für Erfassung der Streuobstflächen in Nordrhein-Westfalen

Mammutaufgabe nur mit ehrenamtlicher Unterstützung möglich
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Düsseldorf – Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Doch genaue Angaben darüber, wie viele Obstwiesen es in Nordrhein-Westfalen tatsächlich gibt, liegen bisher nicht vor. Im Rahmen des Projektes „Netzwerk.Streuobstwiesenschutz NRW“ werden deshalb die Anstrengungen des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt, bis Ende 2018 ein aktuelles Streuobstwiesenkataster für NRW zu erstellen. Zur Durchführung dieser landesweiten Kartierung werden in allen Regionen Nordrhein-Westfalens noch ehrenamtliche Helfer gesucht.

Die Erfassung wird in den meisten Kreisen und Städten von den Biologischen Stationen in NRW umgesetzt. Von hier aus erfolgt auch die Betreuung der ehrenamtlichen Kartierer vor Ort, die Obstbäume sicher erkennen und mit dem Lesen von topographischen Karten vertraut sein sollten. Interessierte melden sich bitte bei Sevil Yýldýrým, Projektkoordinatorin Netzwerk.Streuobstwiesenschutz NRW, Tel.: 0211-15 92 51-40, Mail: Sevil.Yildirim@NABU-NRW.de.

Im August 2017 hat das vom Umweltministerium finanzierte „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ seine Arbeit aufgenommen. Projektpartner sind neben den drei Naturschutzverbänden Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU), Naturschutzbund (NABU) NRW und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) NRW der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV). Zukünftig wird man sich gemeinsam für Schutz, Erhalt, Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen einsetzen.

Fachliche Unterstützung erhält das Projekt vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Kooperation mit den Biologischen Stationen in NRW, die bis Ende 2018 ein aktuelles Streuobstwiesenkataster für Nordrhein-Westfalen erstellen. Auf der Basis dieser Daten lassen sich dann Pflegemaßnahmen oder Neupflanzungen planen. Finanziert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW zunächst bis Ende Juli 2020.

Weitere Informationen zum unter https://nrw.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/netzwerk-streuobstwiesenschutz-nrw/index.html.

 

Für Rückfragen:

Sevil Yýldýrým, Projektkoordinatorin Netzwerk.Streuobstwiesenschutz NRW, Tel.: 0211-15 92 51-40, Mail: Sevil.Yildirim@NABU-NRW.de

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

 NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 29/18 | 16. Mai 2018
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Umwelt/Natur erleben/Vögel
NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Zwischenergebnis zeigt die niedrigste Vogelzahl pro Garten seit Beginn der Aktion Stunde der Gartenvögel
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Berlin/Düsseldorf– Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine rege Beteiligung bei der 14. Stunde der Gartenvögel, die von Vatertag bis Muttertag stattfand. Bis zum Dienstagabend hatten bereits über 41.000 Vogelfreunde aus mehr als 27.000 Gärten und Parks fast 930.000 Vögel gemeldet. In Nordrhein-Westfalen zählten bis zu diesem Zeitpunkt über 8.100 Menschen aus rund 5600 Gärten und Parks mehr als 165.000 Vögel. Noch bis zum 21. Mai können die Vogelzählungen per Internet oder per Post an den NABU übermittelt werden

Weniger erfreulich sind allerdings die bisherigen Ergebnisse. „Pro Garten wurden im Schnitt nur 33,3 Vögel gemeldet. Das ist die niedrigste Vogelzahl seit Beginn der Aktion und ein Minus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem langjährigen Mittel“, so Heinz Kowalski, Sprecher des Landesfachausschusses Ornithologie im NABU NRW. Besonders bei den häufigsten Gartenvögeln deuteten sich auch landesweit reihenweise Negativ-Rekorde an. „Unter den Top 15 unserer Gartenvögel weisen unter anderem auch Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Elster und Buchfink die bisher geringsten Zahlen seit Zählbeginn auf.

Während die zweitplatzierte Amsel trotz rückläufiger Zahlen, dennoch in fast allen gezählten Gärten vorkommt, stellt sich die Situation beim aktuellen Vogel des Jahres in Nordrhein-Westfalen deutlich anders dar. Der Star wurde hier nur noch in jedem vierten Garten gesichtet. „Man wird abwarten müssen, ob der langfristige Abwärtstrend des Stars nach zwischenzeitlich leichter Bestandserholung in den kommenden Jahren anhalten wird“, so der NABU-Vogelexperte weiter. Fakt sei jedenfalls, im bundesweiten Vergleich sei Nordrhein-Westfalen das Bundesland, in dem es besonders schlecht um den Star bestellt sei.

Auf der Suche nach Lichtblicken muss man in der Rangliste der häufigsten Gartenvögel weit nach unten blicken: So setzen die beiden samenfressenden Finkenarten Stieglitz und Kernbeißer ihre Bestandszunahmen fort. „Auffällig ist, dass dagegen fast alle Vogelarten, die ihre Jungen mit Insekten füttern wie Singdrossel, Bachstelze, Hausrotschwanz oder Goldammer, besonders niedrige Zahlen aufweisen“, so Kowalski. „Auch bei den langjährigen Sorgenkindern, den Luftinsektenjägern Mehlschwalbe und Mauersegler, haben sich die erfreulich guten Zahlen des Vorjahres buchstäblich als Eintagsfliege erwiesen: Ihre Zahlen sind wieder so schlecht wie in den Jahren davor und entsprechen nur noch 60 Prozent der Ausgangsbestände im Jahr 2006. Die Ursache dafür liegt offenbar im massiven Insektenschwund.“

Die besorgniserregenden Zwischenergebnisse zeigen, dass mehr zum Schutz der Vögel getan werden muss. „Jeder kann damit beginnen, seinen Garten als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten“, schlägt Kowalski vor. „Zudem muss das anhaltende Insektensterben umgehend gestoppt werden.“

 

Alle Informationen zur Aktion unter www.stundedergartenvoegel.de, die Zählergebnisse aus Nordrhein-Westfalen sind direkt unter www.nabu-nrw.de/gartenvoegelnrw/ zu finden.

Pressebilder der häufigsten Gartenvögel sowie Infografiken zur „Stunde der Gartenvögel“ unter: http://NABU.de/sdg-medieninfos 

Im Juni findet erstmals die NABU-Mitmach-Aktion Insektensommer statt, bei der Insekten gezählt werden. Mehr Information unter www.insektensommer.de 

Für Rückfragen: Heinz Kowalski, stellv. Vorsitzender NABU NRW und Sprecher des Landesfachausschusses Ornithologie, mobil: 0160 8856 396
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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf
Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de