Zur weiteren Verbreitung veröffentlichen wir von Zeit zu Zeit die Newsletter des engagierten Naturführers und Waldpädagogen Michael Zobel – so wie diese Ausgabe vom 22. Juli 2026.
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, liebe Mitmenschen,
es kommt ein Hilferuf aus dem Wald, der Hambi und seine Tiere braucht dringend Wasser!
Der Öffentlichkeit wird verkündet, der Hambacher Wald sei gerettet. Eine Vereinbarung zum Schutz des einstmals größten Waldes des Rheinlandes wird der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Die Nachrichten klingen gut, ein einhelliger Jubelchor bricht aus. Aber wie sieht es in Wirklichkeit aus, wie geht es dem Hambi tatsächlich?
Schlecht, sehr schlecht. Der Wald soll in öffentliche Hand kommen, das ist gut, aber wieso erst 2035? Bis dahin gibt es keinen Hambacher Wald mehr wie wir ihn kennen.
Viele Fragen sind unbeantwortet, im Anhang sind einige davon aufgelistet.
Wie die komplette Natur leiden Wälder unter der anhaltenden Trockenheit, der Hambacher Wald besonders, auch weil aus der Grube Wind mit Temperaturen über 50 Grad Celsius am Waldrand aufsteigt. Ein zentral gelegener Teich, der vielen Wildtieren als wichtige Wasserstelle dient, ist inzwischen ausgetrocknet.
Deshalb bringen Menschen vor Ort Wasser in den Wald, um den Tieren und dem Wald in dieser Situation zu helfen. Jede Unterstützung kann einen Unterschied machen.
https://wasserbuendnis.org/uncategorized/mythos-wald-wie-man-in-den-wald-ruft/
Gleichzeitig baggern die Bagger weiter, im Osten des Waldes vergrößert sich das Manheimer Loch, im Westen sind neue Kiesgruben genehmigt. Am Ende steht der Hambi auf einer Halbinsel mit schmaler Landbrücke, das kann er nicht überleben.
Wir wollen die aktuelle Situation vor Ort zeigen, Fragen stellen, nach Lösungen suchen. Deshalb laden wir ein zu einem erneuten Waldspaziergang.
Sonntag, 26. Juli 2026,
Waldspaziergang im Hambacher Wald - der Hambi braucht Wasser - der Hambi braucht uns
Wir bringen Wasser in den Wald, zum Teich nahe Oaktown, in Flaschen, Kanistern und mehr... mag sein, dass dies der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ist, aber vielen Tieren wird es in der aktuellen Situation helfen.
Treffpunkt Parkplatz Manheimer Bürge, 12 Uhr, kommt zuhauf, leitet den Aufruf weiter, wir sehen uns am Sonntag...
Schon mal vormerken, das Thema Wasser begleitet uns weiter, die Dramatik der Lage braucht mehr Informationen und Öffentlichkeit...
Vom 28.-30. August 2026 findet das erste Rheincamp in der Nähe von Monheim/Dormagen im Rheinland statt.
https://flusscamps.org/rheincamp/
und ein weiterer wichtiger Termin, der 12. September, Sounds for Climate in Aachen:
Das für heute, es bleibt viel zu tun,
Eva Töller, Michael Zobel, Wasserbündnis Rheinland, HambiSupportAachen und viele weitere Unterstützer*innen
Michael Zobel
Naturführer und Waldpädagoge
0155 63681403
